Digitale Transformation

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät…?

… klang es in meiner Kindheit regelmäßig aus dem Röhrenfernseher im heimischen Wohnzimmer. Der rosarote Panther war fester Bestandteil meiner wöchentlichen Routine und das Versprechen „heute ist nicht alle Tage, ich komm‘ wieder, keine Frage“ gab Sicherheit. Die Handlung des Cartoons war einfach und vorhersehbar, die Graphik reduziert. Irgendwann kam der Punkt, dass mir die immer wieder gleichen Abläufe schlicht langweilig wurden und der Fernseher aus blieb.

Am Sonntagabend ging mir der Song aus dem Abspann wieder einmal durch den Kopf. Wer hat an der Uhr gedreht? Ein Jahr #Shiftschool ist vorbei, die #ClassFive hat mit dem Kloster-Retreat ihren letzten Spark hinter sich gebracht. Unfassbar, wie schnell 12 Monate vergehen, was alles passieren kann innerhalb von 50 Wochen! Von Langeweile war hier keine Spur.

Im Vergleich zu den Fernsehabenden der frühen Achtzigerjahren ist kaum noch etwas so wie es war. VUCA eben. Rahmenbedingungen, aber auch Maßstäbe für Erfolg im Business haben sich signifikant verändert. Die Zusammenarbeit von Mensch und Technik funktioniert in den meisten Bereichen vergleichsweise reibungslos. Die Zusammenarbeit von Mensch und Mensch bleibt schwierig, insbesondere in Change-Prozessen.

Während unserer gemeinsamen Reise haben wir es wieder und wieder erlebt. Auch wenn wir uns zur Selbstorganisation, Eigenverantwortung und Agilität verpflichtet haben: Teamarbeit ist in erster Linie Arbeit AM Team und danach Arbeit IM Team.

Die Zusammenhänge hat uns unser Trainer Tobias Burkhardt sehr gut in seinem 5V-Modell visualisiert. Mehr dazu im kommenden Beitrag.

Und sonst so? Ich habe in den letzten Monaten unzählige Canvasses ausgefüllt, ökologisch bedenkliche Mengen Post-Its an Wände geklebt, einen Blog begonnen (der allerdings noch Fahrt aufnehmen muss), mit einer super Gang ein zukunftsweisendes Tablettenmanagement-Designobjekt entwickelt, App Mock-Ups entworfen und auf UX getestet, an einem echten Elevatorpitch teilgenommen (dabei festgestellt, dass 5 Stockwerke einfach nicht reichen, weshalb man in New York Wolkenkratzer baut), die Münchner Start-Up Szene kennengelernt, mein Notizbuch bis zur letzten Seite gefüllt (!), eingesehen dass Tiktok fürs Marketing relevant ist, 2x echt analoge Überraschungspäckchen erhalten, das Kunstritual kennengelernt, mich am schrägsten Geburstagsständchen aller Zeiten (via Zoom) erfreut, in einem Psychofragebogen meine Schuhgröße eingetragen, immer noch nicht erfahren warum, das Internet kaputt gemacht ;-), mich rekflektieren lassen, andere reflektiert, einen WOL-Circle begonnen, gelernt dass man in Nürnberg auch um 4 Uhr früh noch eine offene Kneipe findet und 21 falls nicht Freunde fürs Leben aber doch Komplizen_innen gefunden und mein großartiges Netzwerk zu einem noch großartigeren Netzwerk ausgebaut. Danke!

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.